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Fairtrade-Trend auf Münchner Großmarkt

Alle wollen günstig einkaufen. Und die großen Player ermöglichen es auch. Doch wie und warum können sie günstige Ware anbieten? Weil Bauern weltweit immer häufiger keinen Mindestlohn erhalten.
1946 erstmals in Nordamerika gegründet, setzen sich Fairtrade Organisationen für den Arbeitsschutz, Mindestlöhne und Umweltkriterien ein, die den Alltag der Arbeiter grundlegend zum Positiven verändern. Durch den Mindestlohn können sie in ihre Bildung, Gesundheit und Wohnsituation investieren.

Auch in Deutschland spielt mittlerweile Fairtrade eine große Rolle. So wurde München 2013 erstmals der Titel „Fairtrade Town“ verliehen. Die Stadt sorgt dafür, dass nicht nur in Einzelhandel und Gastronomie, sondern auch in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen und Vereinen eine Auswahl an Fairtrade-Produkten angeboten wird.

Der Fairtrade-Trend macht auch vor dem Sendlinger Großmarkt keinen Halt. Denn neben Lebensmitteln sind vor allem Fairtrade-Blumen gefragt. „Auf dem Blumenmarkt ist das die größte Veränderung in den letzten zehn Jahren“, so Günther Herzog, Markthalter des Blumengroßmarktes in Sendling. „Fairtrade-Blumen sind auf dem Vormarsch, ebenso wie regionale Blumen.“

Ob Tomaten, Bananen oder Rosen: Fairtrade-Produkte gibt es heute in geraumen Mengen – alle zu finden auf dem Münchner Großmarkt.

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