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Wir starten eine Umfrage!

Ob der Standort in Sendling für den Großmarkt erhalten bleibt ist bislang noch ungewiss. Über die Erhaltung des mehr als 100 Jahre alten Großmarktes wird der Münchner Stadtrat Ende Juli entscheiden.

Würde der Großmarkt wegziehen, hätte dies auch negative Folgen für die Lieferanten, Händler und Kunden des Großmarktes. Denn durch eine Auflösung des Großmarktverbandes, würde es keine Händlerbeziehungen mehr geben. Der Sendlinger Großmarkt erzeugt durch seine vielen verschiedenen kulturellen Einflüsse einen einzigartigen Flair, der ohne diesen in München verloren gehen würde.

Nun startet die Standortinitiative „Großmarkt in Sendling. Jetzt.“ eine Umfrage, wie das aktuelle Stimmungsbild der Händler und Einkäufer aussieht. Machen Sie jetzt mit und geben Sie in nur drei Minuten Ihre Stimme zur Erhaltung des Großmarktes in Sendling!

Die Studie finden Sie unter folgendem Link:

http://www.askallo.com/0kc8n1ek/survey.html

 

5 Kommentare zu “Wir starten eine Umfrage!

  1. Susanne Schmidt

    Hallo, ich habe gerade eure Umfrage abgeschickt. Was bei den Fragen gefehlt hat, war eine Einschätzung der Baukosten. Natürlich wollen wir alle, dass der Großmarkt in Sendling bleibt, aber es fragt sich doch zu welchem Preis. Die Händler können und wollen nicht mehr Miete zahlen, somit wäre die Forderung an die Stadt, die Planung abzuspecken und Kosten zu reduzieren. Zu den Fragen hätte auch gehört, um wieviel Prozent man bereit wäre mehr zu zahlen, also sowohl die Händler für die Miete als auch die Verbraucher für die Waren beim Obstladen oder das Essen im Restaurant.
    Denn ohne mehr Kosten wird der Großmarkt in Sendling nicht zu erhalten sein, das muss jedem klar sein.
    Viele Grüße von einer Freischaffenden am Großmarkt, die dort auch gerne bleiben will!

    • Hallo Susanne Schmidt,

      vielen Dank für die Anregung und das Mitmachen bei unserer Umfrage. Gerne prüfen wir dies für die nächste Befragung.

      Viele Grüße vom Team der Standortinitiative

  2. Dieter Weber

    Die Verkersanbindung ist nicht besonders schlau ,Brücken für Züge werden mit Schiffen zugeparkt, Lkw’s passen nicht durch Unterführungen oder kurven um die Schule herum und dann sollen Leichtbauhallen wie Gewächshäuser auf Tiefgaragen gebaut werden. Unten wo es kühl wäre parken Autos und Oben läuft die Klimaanlage oder die Heizung damit die Ware nicht verdirbt ,bzw.im Winter die Händler nicht erfrieren der Unterhalt und der Brandschutz kostet bei der Lösung ein Vermögen.15 Meter hohe Brandabschlüsse in den Hallen, Sprinkler in der Tiefgarage und Kühlhaus in der Blechhalle ist nicht sehr wirtschaftlich geplant.

  3. Wenn es sich irgendwie funktional darstellen lässt, bin ich unbedingt dafür, den „Bauch“ von München dort zu lassen wo er ist. Der Großmarkt hat das Viertel über Jahrzehnte geprägt und belebt und würde eine Identitätslücke hinterlassen.

  4. Strassl Hagen

    Die Grossmarkthalle München war einmal der größte Umschlagplatz für Obst und Gemüse in Europa
    (Umsclagzentrum für Griechenland, Italien, Ungarn, Bulgarien ,Rumänien, Türkei, gesamt jugoslawien, Albanien
    Tschecheslowakei und Polen. Sicherlich waren noch andere Länder als Lieferländer bteiligt.
    Saisonal tägliche Ankünfte bis zu 350 Waggons, welche meistens von hier aus zum großen Teil nach Deutschland und Resteuropa täglich weiterverteilt (verkauft) wurden.
    War für die Stadt München, das Land Bayern und die damalige BRD kein schlechtes Geschäft.
    Es wird sicherlich diese Größe nicht mehr entstehen, aber Türkei, Griechendland ?, Rumänien, Bulgarien,
    Ungarn,Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien und Albanien werden sich wieder als Exportländer entwickeln, das geht sehr langsam, da die großen Handelsketten diese Entwicklung auf Grund ihrer Strukturen dies behindern, aber die Zeit wird mir Recht geben.
    Am Großmarkt München wird nicht nur an regionale Händler verteilt, nein dort ist ein Verkaufsmanagment angesiedelt, welches die einzelnen Sendungen aus den Exportländern über den Resteuropüa aufteilt in gemischten Sendungen heute noch verteilt.
    Wen stört die Großmarkthalle dort wo sie angesiedelt ist, Menschen die später dort hin umgezogen sind, Sie wußten von dem Verkehrsaufkommen ( ziehen aufs Land wegen der günstigen Miete und stören sich an dem krähen vom Gockel). Es gibt nie einen Ort wo man es allen Recht tun kann.

    KOSTEN entstehen dort wo gearbeitet wird, eine entsprechende rechtzeitige Instandhaltung ist und wäre
    für alle beteiligten wohl das Beste.
    Sollte es sich herausstellen, daß der Großmarkt München sich überlebt, die Grunstücke für die Spekulanten
    werden erhalten bleiben.
    Meines Erachtens nicht immer Dinge die schon lange Bestand haben durch Neue ersetzen.
    Nicht alles was die Alten gemach haben ist heute nich mehr gut

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