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Zu Gast bei Gutekunst

Frische Salate, knackige Gurken und saftiger Kohl. Beim Obst- und Gemüse Großhandel Gutekunst kommt nur das Beste auf den Tisch. Deshalb beziehen sie viele ihrer Produkte von Gärtnern aus der Erzeugergemeinschaft „Münchner Marktgärtner“. Aus der Region soll es sein. So wie beispielsweise die Tomate, die nachfolgend ihre Geschichte erzählt.

Drei Wochen lang hing ich hier am Strauch mit meinen anderen Tomaten-Freunden. Jetzt ist die Zeit reif: Ich ziehe um. Von meinem bisherigen Zuhause – einem Garten von der Münchner Erzeugergemeinschaft – geht es in meine neue Heimat: dem Obst- und Gemüse Großhandel Gutekunst. Ich werde in eine Kiste gepackt und dann kommt auch schon der Transporter vorgefahren.

GuteKunst_Tomaten_rm

Nach kurzer Zeit bin ich angekommen. Myriam Gutekunst und ihr Mann Ingo Bähner-Gutekunst haben mich bereits erwartet und nehmen mich freudig entgegen. Auf dem Großmarkt in Sendling führe ich eine lange Tradition weiter, denn Gutekunst vertreibt hier schon seit 1946 überwiegend Obst und Gemüse aber auch Südfrüchte und Convenience-Produkte. Unterstützt werden sie dabei von acht Mitarbeitern. Ich werde hier auf den Verkaufs- und Lagerflächen des Münchner Großmarktes bleiben. Ingo und Myriam halten sich jedoch auch oft in Starnberg auf, denn dort hat Gutekunst seinen Hauptsitz.

Schnell lerne ich neue Freunde kennen: Saftige Gurken, knackige Paprika, leckere Kartoffeln, aber auch frische Äpfel, Birnen und Kirschen – alle aus biologischem Anbau und von regionalen Bauern. Ingo und seiner Frau Myriam sind kurze Wege wichtig, deshalb vertreiben sie überwiegend Obst und Gemüse aus der direkten Umgebung. Daher beliefern sie hauptsächlich den Münchner Süden, den Landkreis Starnberg sowie den Landkreis Weilheim und Wolfratshausen.

Gutekunst_GutekunstBähner_Lieferant_rm

Viele meiner neuen Freunde wissen noch nicht, wohin es sie bald verschlägt, denn Gutekunst beliefert sehr unterschiedliche Kunden. Blaukraut, Weißkraut und Karotten gehen oft an kleinere Gasthöfe. Sternehotels werden mit spezielleren Wünschen wie etwa Trüffel oder Exoten beliefert. Auch Großkantinen und Caterings mit bis zu 1.500 Essen täglich versorgt Gutekunst mit frischer Ware. Die Radieschen haben mir aufgeregt erzählt, dass Bekannte von ihnen sogar an die Wiesn ausgeliefert wurden. Die vielen Kunden führen dazu, dass Gutekunst im Sommer jeden Tag über acht Tonnen Obst, Gemüse und Convenience-Produkte verkauft. Selbst im Winter sind es immer noch vier Tonnen Ware, die täglich umgeschlagen werden.

Zwei Tage sind seit meiner Ankunft nun vergangen. Heute lerne ich endlich meinen Abnehmer kennen: ein netter Koch eines kleinen Gasthofs. Ich bin gespannt, wie meine Reise weitergeht…

Für die Standortinitiative „Großmarkt in Sendling. Jetzt.“ suchen wir stets Unterstützer: Einfach und schnell können Sie sich vom Handy oder Desktop bei unserer Unterstützungserklärung eintragen und sich für einen baldigen Neubau der Großmarkthalle aussprechen.

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