Allgemein

Neues Konzept für Großmarkthallen-Neubau in Sendling findet Anklang

Vor wenigen Tagen wurde SPD und CSU im Münchner Rathaus ein neues Konzept für den Neubau der Großmarkthalle in Sendling vorgestellt. Die Idee dazu stammt von der UGM GbR (Umschlagszentrum Großmarkt in München GbR) und wurde von Teilen der Großmarkthändler mitentwickelt. Das Konzept sieht einen alternativen Standort auf dem Großmarktgelände vor: Auf den Flächen der UGM GbR gegenüber dem Heizkraftwerk München-Süd. Der Vorschlag fand sowohl bei Händlern, Mietern, Gärtnern, Politikern und auch der Presse großen Anklang.

So schreibt die Süddeutsche Zeitung: „Das Konzept sei ‚unisono begrüßt‘ worden.“ Sie lobten an dem neuen Konzept vor allem das Ermöglichen von neuem Wohnraum in begehrter Lage, direkt am Großmarktareal in Sendling: „Während die bisherige städtische Planung einen 500-Meter-Bau entlang der Schäftlarnstraße vorsieht, der europaweit ausgeschrieben werden müsste, konzentriert sich das neue Konzept auf den südlichen Teil am Heizkraftwerk. Weitere sieben Hektar Grund könnten wohl somit für andere Nutzungen wie Wohnungsbau eingespart werden.“

Die SZ erwähnte auch die Rolle der Standortinitiative bei der Lösungsfindung: „Die Standortinitiative „Großmarkt in Sendling. Jetzt“ hatte seit dem Stadtratsbeschluss im vergangenen Sommer immer wieder betont, es sei unrealistisch, den Neubau in der geplanten Form mithilfe eines privaten Investors bis 2021 umzusetzen.“

Auch der Münchner Wochenanzeiger berichtete über die positive Zustimmung der Großmarkthändler und hebt ebenso wie die SZ die Chancen des neuen Konzepts für ganz Sendling hervor: „Die Planungen eröffnen völlig neue Möglichkeiten, das alte Großmarktareal in bester Lage für Wohnen, Gewerbe, Freizeit, Infrastruktur, Kultur und Soziales einer Nutzung zuzuführen.“

Gleichfalls betonte der Münchner Merkur, dass das neue Konzept einige potentiellen Knackpunkte lösen könnte. So stand bei bisherigen Projektvorschlägen der Weiterbetrieb der Großmarkthalle während der Umbauphase in Frage, dies wäre mit dem neuen alternativen Standort kein Problem, ebenso wenig wie die vieldiskutierte potenzielle Lärmbelästigung von Anwohnern: „Die Fläche wiederum liegt gegenüber dem Heizkraftwerk. Lärmbeeinträchtigungen für Anwohner wären minimal. Der Betrieb des Großmarktes könnte während der Bauzeit weitergehen.“

 

Für die Standortinitiative „Großmarkt in Sendling. Jetzt.“ suchen wir stets Unterstützer: Einfach und schnell können Sie sich vom Handy oder Desktop bei unserer Unterstützungserklärung eintragen und sich für einen baldigen Neubau der Großmarkthalle aussprechen.

0 Kommentare zu “Neues Konzept für Großmarkthallen-Neubau in Sendling findet Anklang

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: