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Karotten – Mehr als nur Hasenfutter

Für die Karotte gibt es mehrere Bezeichnungen: Möhre, Rüebli oder auch Mohrrübe. Obwohl sie eines der beliebtesten Gemüse überhaupt ist, wird sie gerne mit Tierfutter in Verbindung gebracht. Nicht umsonst hören verzweifelte Eltern tagtäglich von ihren Kindern den Satz „Ich bin doch kein Häschen“. Pünktlich zum Internationalen Tag der Karotte am 4. April, wird es Zeit das Jahrtausendgemüse ins richtige Licht zu rücken.

Geschichte und Ursprung des beliebten Wurzelgemüses

Die Herkunft ist unbekannt, doch Wildformen der Möhre gedeihen in Asien und Südeuropa. Bereits unsere Vorfahren aus der Jungsteinzeit verschlingten die Karotten und das nicht zu knapp. Samenfunde in den Pfahlbauten bewiesen die Existenz der Möhre. Sogar die Griechen und Römer kamen nicht drum herum. Ihre Ursprungsfarbe war cremig-weiß oder purpurrot. Die orangefarbene Karotte ist eine gezielte Kreuzigung unserer niederländischen Nachbarn.

Nicht nur gut für das Auge

Möhren sollten in keiner Küche fehlen, denn sie gehören zu den kalorienarmen Gemüsesorten und sind besonders reich an Beta-Carotin, das unter anderem gut für Herz und Kreislauf ist. Vor allem ist sie eine günstige Anti-Aging Wunderwaffe: Dank des hohen Vitamingehalts und der Antioxidantien bekämpfen Karotten freie Radikale, die für Falten, feine Linien und sonstige Zeichen der Hautalterung verantwortlich sind. Zudem sorgt das enthaltene Vitamin E für einen jugendlichen und strahlenden Teint. Vor allem wer sich mehr als drei Wochen von Karotten ernährt, kann die positive Wirkung sichtbar erleben. Carotinoide verleihen der Haut einen orange-gelblichen Farbton und bieten dadurch einen idealen Sonnenschutz.

Auch zubereitet ein Hit

Für einige sind rohe Karotten unangenehm zu essen, vor allem Kleinstkinder und die älteren Herrschaften haben so ihre Probleme. Doch kein Grund zur Sorge, es gibt anderweitige Möglichkeiten sie zu verzehren. Als frisch gepressten Saft für unterwegs, über einen süßen Rüeblikuchen an Ostern, bis hin zur Low Carb Karotten Pommes sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Die Gemüsehändler am Großmarkt in Sendling bieten eine Vielzahl an Möhren aus deutschem Anbau an. In Deutschland gibt es kaum ein Bundesland ohne Möhrenfelder, so bleiben die Wege zum Verbraucher kurz.

Schon gewusst…

  • dass die Deutschen jährlich um die 8 bis 9 Kilogramm Karotten pro Kopf verzehren? (Angaben von Statista 2015/2016)
  • dass es weltweit etwa 100 verschiedene Karottensorten gibt, die nicht nur in der Farbe variieren, sondern auch in der Länge, Dicke, geradewachsend, krumm oder verdreht wachsend? Die Karotte hat viele Gesichter.
  • dass die meisten Möhren in Nordrhein-Westfalen wachsen? So entfällt auf Nordrhein-Westfalen mit 3.343 Hektar etwas mehr als ein Viertel der Anbaufläche.
  • dass Möhren beim Wachsen sonnige bis halbschattigen Plätze lieben? Darüber hinaus sollte der Boden locker, nährstoffreich und krümelig sein.
  • dass das gesamte Jahr über Saison ist? Allerdings sind im Einzelhandel von November bis Mai Lagermöhren erhältlich, während von Juni bis Oktober frische Bundmöhren verkauft werden.
  • dass sich frische Möhren bereits am grünen Bund erkennen lassen? Wenn das Möhrengrün welk aussieht, hat das Gemüse seine besten Tage schon hinter sich. Außerdem werden sie mit dem Alter zunehmend biegsam. Frische Möhren hingegen sind fester und brechen eher.

 

Für die Standortinitiative „Großmarkt in Sendling. Jetzt.“ suchen wir stets Unterstützer: Einfach und schnell können Sie sich vom Handy oder Desktop bei unserer Unterstützungserklärung eintragen und sic h für einen baldigen Neubau der Großmarkthalle aussprechen.

Bildmaterial © Pixabay

 

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